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Schiefer in der Küche: Arbeitsplatten für Ihre Küchenträume

    30.01.2026

    4 min

Schiefer erfreut sich als Material für Bodenbeläge und Dacheindeckungen seit Langem großer Beliebtheit. Doch was macht Schiefer in der Küche? Ganz einfach: Arbeitsplatten aus dem Naturstein sind widerstandsfähig und strahlen puristische Eleganz aus. Schiefer-Arbeitsplatten schmücken Designküchen, machen im Landhaus und in klassischen Küchen eine superFigur. Was ist bei der Verwendung von Schiefer als Arbeitsplatte zu beachten und wie gestalten Sie Ihre Küche mit Schiefer? Wir verraten Tipps und Tricks.

Was ist Schiefer? Ein Naturstein mit Geschichte

Schiefer ist ein Sedimentgestein, das vor rund hunderten von Millionen Jahren auf dem Meeresboden entstand. Seiner mineralischen Herkunft ist zu verdanken, dass der Naturstein heute in vielen verschiedenen Ausprägungen zu haben ist. Das Material weist teilweise feine Glitzerpartikel auf, die etwa durch Pyrit entstehen, und ist in feiner sowie grober Körnung zu haben. 

Die typischen Eigenschaften von Schiefer machen es für den Außen- und für den Innenausbau interessant – und so auch als Werkstoff für Küchenarbeitsplatten. Schiefer zeichnet sich durch Merkmale wie diese aus

 

  • hohe Festigkeit 

 

  • unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit 

 

  • hohe Hitzebeständigkeit 

 

  • schmutzabweisend 

    Der Naturstein lässt sich zudem sehr filigran verarbeiten. Designorientierte Küchen mit dünner Schiefer-Arbeitsplatte avancieren zum Blickfang – und das Material punktet mit einer rauen, angenehmen Haptik

     

    Doch hat Schiefer eine lange Lebensdauer – wie robust ist das Material wirklich? Ein wenig Vorsicht beim Umgang ist tatsächlich geboten: 

     

    • Schiefer ist anfällig für Kratzer

     

    • Der Werkstoff ist bedingt schlagfest

     

    • Die Oberfläche ist in der Regel uneben

    So stellt sich die Frage, ob Granit nicht die bessere Wahl für Küchen ist. Bei Granit handelt es sich ebenfalls um einen Naturstein, der kratz- und schnittfest sowie hitzebeständig ist. Dank der glatten Oberfläche lässt er sich einfach reinigen und ist in zahlreichen Farbvarianten zu haben.  

     

    Dafür bietet Schiefer einen außergewöhnlichen Look und erlaubt eine sehr dünnwandige Verarbeitung.

      Schiefer in der Küche – Farben im Überblick

      Unter anderem die mineralische Zusammensetzung des Natursteins beeinflusst die Farbgebung. Anthrazitfarbene bis schwarze Ausprägen zählen zu den Klassikern, mitunter weist die Oberfläche Nuancen von Blau auf. 

       

      Seltener ist Farbschiefer, der sich etwa in Grün, Rot, Rotbraun oder Purpur zeigt. Auch mehrere Farben innerhalb einer Schieferplatte sind möglich. So lassen sich mit dem Naturstein kreative Looks gestalten – zum Beispiel mit einer farbigenSchiefer-Rückwand.

        Welche Schiefer-Arbeitsplatte ist in der Küche ideal?

        Die Oberfläche des Natursteins lässt sich vielseitig bearbeiten:

         

        • Spaltraue Schieferplatten zeigen sich in ihrer natürlichen, welligen Oberfläche, die ihren naturgegebenen Entstehungsprozess widerspiegeln. 

         

        • Gebürsteter Schiefer weist eine glattere Beschaffenheit auf, wobei die unebene Struktur weiterhin zu erahnen ist. 

         

        • Sehr glatt und pflegeleicht ist geschliffener Schiefer. Durch die Behandlung verliert der Naturstein allerdings seine typischen optischen Eigenschaften. 

         

        Schiefer für Küchen stammt überwiegend aus Indien und Portugal, erkennbar an ihrer vergleichsweise feinkörnigen Struktur. Brasilianischer Schiefer ist ebenfalls beliebt und bietet eine gröbere Struktur

         

        Tipp: Optik und Haptik von Schiefer bei gleichzeitig kratzfester, pflegeleichter Qualität bieten Arbeitsplatten in Schieferoptik.  

        Küchen mit Schiefer gestalten – Tipps für stilvolle Kombinationen

        Ob farbig oder klassisch – Schiefer harmoniert mit zahlreichen Küchenstilen.

         

        • Monochromes Ensemble: Eine weiße Küche mit Schiefer-Arbeitsplatte in Schwarz sorgt für starke Kontraste. Das gilt insbesondere für Varianten mit Hochglanzfronten und grobem Schiefer. 

         

        • Eine Küche aus Schiefer und Holz: Echtholz-Küchen im Landhausstil, mit typischen Kassettentüren, Glaseinsätzen und rustikalem Twist, verstehen sich mit kühlen Schiefer-Arbeitsplatten hervorragend. Speziell hellere Ausführungen in Grau verleihen dem Raum Frische und Offenheit. 

         

        • Extravaganter Look: Farbschiefer, etwa in dunklem Grün, kommt in einer matten, schwarzen Küche groß heraus. So schaffen Sie eine außergewöhnliche Optik mit Wow-Wirkung. 
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          Schiefer-Arbeitsplatten in der Küche pflegen: Tipps für die Reinigung

          Die Reinigung von Schiefer ist einfach: Wie andere Natursteine ist der Werkstoff unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit. In der Regel genügt es, die Oberfläche mit einem weichen, leicht angefeuchteten Tuch zu säubern. Bei Bedarf verwenden Sie ein mildes Reinigungsmittel.

           

          Wichtig: Vermeiden Sie säurehaltige Reiniger und Schwämme mit rauer Oberfläche. Sie können Spuren im Material hinterlassen.

           

          Vor dem ersten Gebrauch sind Schiefer-Küchenarbeitsplatten zu imprägnieren. Die Beschichtung verhindert Flecken und sollte etwa im Ein- bis Zwei-Jahres-Turnus erneuert werden. 

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