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BORA – hansgrohe Radprofi Daniel Oss trifft Kletter-Legende Adam Ondra

Das Beste aus zwei Welten – beim Radeln, Klettern und Kochen vereint

Bei BORA haben wir nicht nur eine Leidenschaft für unsere Produkte und den Radsport, wir haben auch eine besondere Vorliebe für außergewöhnliche Herausforderungen. Und wenn zwei Persönlichkeiten ihres Sports, Daniel Oss, italienischer Radprofi in unserem Team BORA – hansgrohe, und der tschechische Top-Kletterer Adam Ondra die Sportarten tauschen, dann entsteht genau das: eine Challenge der ganz besonderen Art, auf dem Rad und am Kletterfelsen, sowie eine Menge inspirierender Gespräche im Nachgang beim Kochen.

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Daniel Oss - Radprofi mit einer Vorliebe für die Dinge jenseits des Tellerrandes

Daniel Oss ist 2018 zum Team BORA – hansgrohe gestoßen, als Freund und ehemaliger Teamkollege von Peter Sagan. Der 33-jährige, hochgewachsene Italiener vom Gardasee ist immer für einen Spaß zu haben, seine gute Laune steckt an und er ist ein Teamplayer par excellence. Daniel liebt den Radsport, von Kind auf bereits, obwohl ihm dieser Sport in der Familie nicht vorgelebt wurde. Aber Daniel hat seinen eigenen Kopf, er ist schon immer vielseitig interessiert, liebt Musik, spielt Bass, ist ein tiefgründiger und kreativer Mensch, der auch über den Tellerrand des professionellen Sportalltags hinausblickt. In der Radsportwelt sind seine kreativen und lustigen Videokreationen sehr beliebt. Auch im Training beschreitet Daniel gern neue Wege, unterhält mit eigenen Projekten wie „Just Ride“, mit denen er seinen Fans seine Liebe zum Radsport und ein Stück italienischer Radsportkultur näherbringen möchte.

 

Im Team hat Daniel Oss die Rolle des „Leutnants“ für den dreifachen Weltmeister und Rockstar des Radsports Peter Sagan. In allen wichtigen Rennen steht er seinem Captain mit seiner Erfahrung und Power zur Seite. Sein Spezialgebiet sind die Eintagesklassiker-Rennen, wie die „Monumente des Radsports“ Mailand-Sanremo, Flandern-Rundfahrt und Paris - Roubaix.

 

Daniels Heimatregion am Gardasee ist ein unter Kletterern sehr beliebtes Ziel, trotzdem hat er nie die Gelegenheit gehabt, diesen Sport einmal auszuprobieren. Als jemand, der jedoch immer offen ist für Neues, musste man Daniel nicht überreden, die Kletter-Legende Adam Ondra zu treffen, um sich über ihre Ansichten zum Sport und zum Leben, aber auch zu gutem Essen und Genuss auszutauschen.

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Adam Ondra – der ganz normale Klettergott

Adam Ondra wird als der herausragende Kletterer seiner Generation beschrieben. Niemand kombiniert die verschiedenen Facetten des Klettersports so bemerkenswert wie er. Dies macht ihn auch zu einem der Favoriten und zu Tschechiens größter Hoffnung bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2021. Ondra hält bereits insgesamt 4 Weltmeistertitel,19 Weltcup- und 4 Gesamtweltcupsiege in den Disziplinen Vorstieg und Bouldern inne, und bereitet sich momentan akribisch auf den großen Coup in Tokio vor, denn bislang waren seine Disziplinen nicht olympisch. Zahlreiche Erstbegehungen, und die schwierigsten Routen der Welt kann er auf sich verbuchen. Adam ist zudem sehr vielseitig interessiert, er studierte Wirtschaft, ist ein Polyglott und spricht 6 Sprachen. So spektakulär wie er klettert, so spektakulär „normal“, freundlich und bescheiden wirkt er im Alltag. Kein Wunder, dass er in der Kletter-Community nahezu vergöttert wird und eine riesige Fangemeinde um sich schart, die ihn auf seinen Kletterabenteuern rund um den Globus online begleitet. In wöchentlichen Video-Blogs unterhält Adam Ondra seine Follower mit Einblicken in seinen Trainingsalltag, seine Reisen und seine Ernährung.

 

Ein Mensch, der inspiriert und ständig selbst nach neuer Inspiration sucht, kurzum der ideale Partner, um ihn mit Teamfahrer Daniel Oss und der Welt des Radsports zusammenzubringen. 

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Selbstfahrende High-Tech-Maschinen oder Kondition statt Carbon?

Radfahren kann jeder, sagt man, aber die High-Tech-Maschinen mit Klickpedalen sind keine einfachen Fahrräder. Adam Ondra wagte einen außergewöhnlichen Ausflug in eine fremde Sportart und sammelte seine ersten Erfahrungen auf einem Rennrad. Für einen Kletterer, der es gewohnt ist, ständig vor neuen Herausforderungen zu stehen und seine Kreativität in nahezu jede seiner Bewegungen einfließen zu lassen, bedeutet es eine besondere Herausforderung, sich für mehrere Stunden „nur“ sitzend zu beschäftigen. Ein großer Unterschied zwischen Kletterwettkämpfen und Radrennen ist, dass Kletterer ihre „Strecke“ bzw. Kletteroute vor dem Wettkampf nicht kennen und deshalb die Fähigkeit zur Improvisation zur Perfektion bringen müssen. Die Kreativität beim Radrennen liegt eher im Zusammenspiel im Team und in der Teamtaktik, die an die jeweilige Rennsituation angepasst werden muss, um am Ende die Nase vorn zu haben. Aber Adam sollte erst einmal Rennradfahrer werden, nicht Radrennfahrer. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Mutig hat Adam sich gleich für Klickpedale entschieden, die den Schuh mit dem Pedal fest verbinden und somit mehr Kraft aufs Pedal bringen. In seiner (Wunsch-)Vorstellung sollte eine solches High-Tech-Rad ohnehin fast von ganz allein fahren. Fast. Zumindest konnte Daniel gute Tipps geben, in welchem Gang und mit welcher Trittgeschwindigkeit die beiden am besten die Serpentinen hinauf zum Piburger See klettern sollten, um sich dort mit dem wunderschönen Ausblick zu belohnen.

 

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Was essen Sportler im Wettkampf?

Vor allem interessierten sich die beiden während ihrer Radausfahrt für die Ernährung des anderen vor und während der Wettkämpfe. Es stellte sich heraus, dass hier große Unterschiede zwischen den beiden Sportarten bestehen. Während Kletterer lange vor dem Start ihre Speicher auffüllen und mit gerade genügend Essen in den Wettkampf starten, verpflegen sich Radsportler auch während des Rennes ständig. Daniel erklärt Adam, wie wichtig Abwechslung für die Radler ist und dass durchaus viel Süßes während eines Rennens gegessen wird. Ein großer Anteil der Rennverpflegung wird in Form von Elektrolyt-Supplementen getrunken. Auch dass sich der Geschmack über eine 3-wöchige Landesrundfahrt ändert und man immer mehr Verlangen nach herzhaften Speisen bekommt, war eine interessante Anekdote aus seinem Radleralltag.

 

Die ungewohnte Bewegung war ganz schön anstrengend für Adam, nichtsdestotrotz hat er sich sehr gut geschlagen. Aber Topathleten wären keine Topathleten, wenn eine solche Ausfahrt nicht doch noch in einem Sprintduell gipfeln würde, denn Ehrgeiz und Spaß am Wettkampf ist einfach in ihrer DNA. Am Ende musste Adam einsehen, dass seine Wunschvorstellung vom selbstfahrenden Rennrad nicht ganz in Erfüllung gegangen war und so musste er sich Daniel im Bergaufsprint knapp geschlagen geben. Das verlangte aber natürlich nach einer Revanche an der Kletterwand.

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Senkrecht bergauf statt über Serpentinen

Daniel Oss, seines Zeichens Klassiker- und nicht Hochgebirgsspezialist auf dem Rad, musste an der spektakulären Engelswand im tirolerischen Ötztal die Himmelsrichtung wechseln und dann tief durchatmen, denn hier ging es ganz einfach senkrecht bergauf. Deshalb staunte er nicht schlecht, wie kinderleicht das Erklimmen und Sichern der Route bei Adam aussah. Hier war der in seinem Element.

 

Die erste Challenge für Daniel war jedoch, die passenden Kletterschuhe anzuziehen. Profikletterer wie Adam Ondra wählen Schuhgrößen, die 3-4 Nummern unter ihrer normalen Schuhgröße liegen. Ganz so klein waren Daniels Schuhe nicht, denn der Fokus bei Kletterbeginnern liegt nicht auf kleinen Fußtritten, sondern auf der richtigen Technik und Routenwahl an der Wand. Gleich auf den ersten Metern zeigte sich, dass Daniel eine leicht andere Route ansteuerte als Adam sie ihm vorgemacht hatte. Da brauchte es dann ein paar korrigierende und erklärende Zurufe und Erklärungen von Adam. Mehrmals konnte sich Daniel ein „Mamma Mia“ nicht verkneifen und musste feststellen, dass Ausdauer in den Beinen nicht automatisch auch für die Arme gilt. Die Route war für einen Kletterneuling recht anspruchsvoll, mit Adams Hilfe schafften sie es aber, Daniel bis an das Top der Route zu bringen. Was Daniel stolz gemacht hat, und vielleicht auch ein ganz kleines bisschen erleichtert.

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Italienische Klassiker und tschechische Tradition in der Küche

Jede gute Party endet in der Küche, so auch diese Cross-over-Sportparty. Und die neuen Bewegungserfahrungen machten nicht nur hungrig, sondern wollten auch in Ruhe bei einem guten Essen ausgetauscht werden. Es wurde nicht mit länderspezifischen Klischees gespart, die zwei Sportler kreierten ein neues Rezept aus italienischem Klassiker und tschechischer Tradition und bereiteten Forellenfilets mit Pilzen und Spargel-Dill-Sauce sowie ein original italienisches Spargelrisotto zu.

 

Was Adam Ondra nicht wusste, ist, dass ein wahrer italienischer Meisterkoch mit seinem Risotto spricht, während er es liebevoll zubereitet. Was erzähle ich dem Risotto? Und spricht es überhaupt Englisch oder nur Italienisch? Wie im Sport gehen Adam und Daniel ihr Gericht ganz unterschiedlich an. Adam erklärt, dass er es kreativ beim Kochen mag, er kocht nie nach Rezept, sondern einfach Freestyle, während Daniels Risotto dagegen guter alter Tradition folgt. Es gibt genaue Regeln, es muss immer wieder mit Brühe – und manchmal auch mit Wein – „gefüttert“ werden, damit es perfekt gelingt.

 

Das Ergebnis konnte sich mehr als sehen lassen, Adam bescheinigt Daniel, es sei das beste Risotto, das er je gegessen habe. Das neu kreierte Rezept werden sich beide sicher mit nach Hause nehmen und in ihre Ernährungspläne einfließen lassen. Und sich selbst werden sie nach diesem außergewöhnlichen und inspirierenden Tag auch sicher nicht aus den Augen verlieren. Denn Sport und Genuss verbindet.

Mehr zur sportlichen und kulinarischen Challenge zwischen Daniel Oss und Adam Ondra gibt’s im Video zu sehen:

Photo Credit:

1. Katerina Kuratkova
2. BORA - hansgrohe / Ralph Scherzer
3. Adam Ondra / Bernardo Gimenez
4. BORA
5. Adam Ondra / Bernardo Gimenez
6. BORA
7. Katerina Kuratkova

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