Marvellous Marble - Villa Naarden

Marvellous Marble - Villa Naarden

Wie aus einem Felsen gehauen – so wirkt der Marmortresen vom Essbereich aus betrachtet. Erst von der anderen Seite aus erkennt man, dass es gar kein massiver Monolith ist, sondern eine Marmor-Arbeitsplatte sowie eine geschickt angebrachte Steinverkleidung der Küchenmöbel. Verantwortlich dafür, dass diese erstaunliche optische Täuschung gelingt, ist neben dem Naturstein selbst auch das BORA Pure Kochfeldsystem. Weil es sich zurückhält, kann das Gestein erst so richtig auftrumpfen.

Fotocredit:

Küchendesign: Eginstill, www.eginstill.com

BORA Pure Induktionskochfeld mit integriertem Kochfeldabzug

Fotos: Patrick van Riemsdijk

Marmor leitet sich vom altgriechischen „marmaros“ ab, was man mit „glänzend“ übersetzen kann. Denn eine glänzende Oberfläche, die nach der Politur zutage tritt, ist charakteristisch für den edlen Naturstein. Ansonsten ist Marmor in einer enorm großen Vielfalt an Farben und Zeichnungen in den Steinbrüchen dieser Welt zu finden. Er kann rot, grün und sogar blau schimmern oder, wie in dieser Küche, in Silber erstrahlen – mit einer dunklen, fast schon schwarzen Äderung als Kontrast. Dass dieser Stein den klingenden Namen Silver Roots trägt, verwundert einen da kaum. Die designbegeisterte Hauseigentümerin und Interior-Stylistin, Anouk van den Brink, die ihre Ideen und Entwürfe auf ihrem Instagram-Blog Sala_interior einem wachsenden Publikum präsentiert, wünschte sich genau diesen Marmor für ihre neue Küche – als edlen Eyecatcher in einer sonst recht nüchternen Umgebung.

Also griffen die Planer von Eginstill, einem Kollektiv von Handwerkern aus Amsterdam mit einer Vorliebe für das Zeitlose, zu einem Kniff: Sie gaben dem Gestein mit der wilden Maserung die perfekte Bühne, indem sie den Rest der Küche äußerst ruhig und zurückhaltend gestalteten. So erhielten die Küchenschränke eine grifflose, dunkel gebeizte Eichenholzfront und alle Geräte wurden in der Ausführung mit schwarzen Fronten gewählt. Marmor und Eichenholz strahlen zudem eine durch und durch warme und natürliche Atmosphäre aus.

Ein Steinblock zum Kochen

Die Marmorplatten um den inselartigen Tresen, der vom Essbereich aus betrachtet wie aus einem Stück wirkt, bilden somit das gewollte optische Highlight der Küche. Das BORA Pure Kochfeld mit integriertem Dunstabzug nach unten scheint fast mit der glänzenden Marmoroberfläche der Kücheninsel zu verschmelzen. Es sitzt komplett flächenbündig in der Steinoberfläche. Im Standby-Betrieb ist auch die Bedienung des Kochfelds nahezu unsichtbar, wodurch wirklich erst auf den zweiten Blick erkennbar wird, dass der Steinblock zum Kochen da ist.

Marmor lebt mit

Als Naturmaterial altert Marmor mit der Zeit. Denn auch wenn die Oberfläche von Marmorarbeitsplatten in der Regel vorbehandelt werden, um sie widerstandsfähiger zu machen, ist der Stein fleckempfindlich. Vor allem Fruchtsäuren, aber auch Flüssigkeiten können ihre Spuren hinterlassen, wenn man sie nicht schnell genug wegwischt. Auch Kratz- und Schleifspuren werden sich über die Jahre nicht komplett verhindern lassen. Es bildet sich die typische Marmor-Patina. Wem diese irgendwann zu viel wird, der kann seine Naturstein-Arbeitsplatte aber jederzeit aufpolieren lassen. Nach der Behandlung sieht der Marmor dann wieder wie neu aus. Ein Grund mehr, warum das hochwertige und zeitlose Naturmaterial in der Küche derzeit voll im Trend liegt.

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