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Vuelta a España 2020

Die „Vuelta“ ist traditionell die dritte der drei Großen Rundfahrten, so auch in diesem - Corona-bedingt – etwas anderen Jahr, in dem der ganze Rennkalender auf den Kopf gestellt wurde. Am 20. Oktober startet die 75. Auflage der Spanien-Rundfahrt mit einem um drei Etappen verkürzten Kurs. Der Start war ursprünglich in Utrecht, Niederlande, geplant, aber zur Vereinfachung hat man die niederländischen Etappen gecancelt. Stattdessen startet die Vuelta im radsportverrückten Baskenland, das Radsportlegenden hervorgebracht hat, wie z. B. den 5-fachen Tour de France Gewinner Miguel Indurain, der 91 Profisiege eingefahren hat, bei der großen Runde durch Spanien jedoch leider nie erfolgreich war.

 

Von Irún aus führt das Rennen über 18 anspruchsvolle Etappen durch den Norden des Landes in die spanische Hauptstadt Madrid, wo nach 2.882,8 km der Gesamtsieger der Rundfahrt geehrt wird. Insgesamt stehen neben vier Flachetappen und einem Zeitfahren auch 5 harte Bergetappen auf dem Programm, die wie gewohnt vor allem den Kletterspezialisten im Peloton entgegenkommen. Spannung pur garantiert. Etwas Besonderes haben sich die Organisatoren für die 6. Etappe einfallen lassen: Die Königsetappe führt nach Frankreich und endet mit einer spektakulären Bergankunft am berühmten Col du Tourmalet. Der ikonische Pyrenäen-Pass ist mit 2.115 m auch das Dach der Vuelta, also der höchste Punkt, den die Rennfahrer erreichen werden. Wer die Vuelta für sich entscheiden möchte, muss hier ganz vorne mit dabei sein… wenn nicht noch Schnee und Eis einen Strich durch diese Rechnung und den Pass unbefahrbar machen. Ein weiteres Highlight - und inzwischen fast schon Markenzeichen der Vuelta – wird der Anstieg hoch zum Alto de l‘Angliru in Asturien sein. Seit 1999 steht er immer mal wieder auf dem Programm. Steigungen von 24 Prozent testen hier die Beine der besten Kletterer und zählen zu den schwersten im gesamten Radsportkalender.

 

Die Vuelta-Geschichte begann vor 75 Jahren und ist geprägt von Radsportleidenschaft und spanischer Kultur. Inspiriert durch die großen Erfolge der Tour de France und des Giro d’Italia ruft Juan Pujol, Inhaber einer spanischen Zeitung, im Jahre 1935 die Vuelta ins Leben. Und so nahmen 50 Fahrer erstmals die Strecke von 3.425 km in nur 14 Tagen in Angriff. Zehn Etappen davon gingen über 250 km, und wenn man sich historische Räder aus der Zeit anschaut, scheint das fast unmöglich. Mit einigen Unterbrechungen wurde die Vuelta ab 1955 jährlich ausgetragen. Um sich neben den anderen zwei großen Rundfahrten zu etablieren und das Rennen abwechslungsreich und interessant zu gestalten, wurden immer wieder neue Ideen ausprobiert. Es galt, dem Ruf einer „Grand Tour“ gerecht zu werden.

Traditionsgemäß war das Profil immer eher wellig und besonders für gute Kletterer geeignet.

 

Im Jahr 1995 veränderte der Weltverband UCI den Radsportkalender und verschob die Spanien-Rundfahrt von April auf August. Die diesjährige Austragung im Oktober/November wird vermutlich einmalig sein.

 

Etwas anders als bei der Tour de France haben die Sondertrikots hin und wieder die Farben gewechselt. Jetzt fährt der Gesamtführende im roten „Maillot Rojo“, der Punktbeste im grünen „Maillot Verde“ und der beste Kletterer im blau gepunkteten „Maillot Lunares“.

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Das BORA - hansgrohe Line-up

27 Radprofis aus 9 verschiedenen Ländern, ein Team - denn Teamwork makes the dream work im Radsport. Auch wenn immer nur einer als erster über die Ziellinie fährt, ist ein Sieg ein Teamerfolg, denn ohne die Helfer, die Windschatten bieten, Trinkflaschen holen gehen, die Konkurrenz in Schach halten und den Sprintern den Sprint anfahren, ist im Radsport kein Sieg zu erkämpfen.

 

Teamwork wird im BORA - hansgrohe Team großgeschrieben, so ist man stetig gewachsen, besser und erfolgreicher geworden. 2010 noch unter dem Namen Team NetApp in der 3. Liga gestartet, wurde das Team stetig weiterentwickelt bis es in 2017 in die erste Liga aufgestiegen ist. Bereits zwei Jahre später hat man sich mit insgesamt 47 Siegen zum zweitbesten Team der WorldTour gemausert. Die 2020er Saison war keine gewöhnliche Saison und durch u.a. Sturzpech herausfordernder für das Team als erhofft. Aber die Motivation, eine erfolgreiche Vuelta zu fahren, ist natürlich gerade deshalb sehr groß.

 

Bei den Grand Tours, den großen dreiwöchigen Rundfahrten, starten 22 Teams mit jeweils 8 Fahrern. Es gibt Spezialisten für Sprintetappen, Allrounder und natürlich die Kletterer und Gesamtklassement-Fahrer, die um den begehrten Gesamtsieg kämpfen.

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Pascal Ackermann

Egal ob bei den Klassikern oder bei Etappenrennen, der 26-jährige Pfälzer zählt auf den flachen Teilstücken immer automatisch zu den Top-Favoriten auf einen Etappensieg. Und für die Vuelta hat er sich vorgenommen auf Etappenjagd zu gehen, denn er will an seine Erfolge beim Giro 2019 anknüpfen. Selbstbewusst geht Pascal seine zweite große Rundfahrt an, denn er hat bereits beim diesjährigen Tirreno – Adriatico bewiesen, dass er seinen Platz in der Startaufstellung verdient hat. Außerdem weiß er, dass zwar viele Stellschrauben den Erfolg beeinflussen, aber ohne die positive Grundeinstellung und den Glauben an sich selbst schafft man es nicht, am Ende die Nase vorn zu haben.

 

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Felix Großschartner

Der 26-jährige Österreicher ist seit 2018 im Team und ein ausgewiesener Berg- und Rundfahrtspezialist. 2019 konnte Felix den ersten großen Sieg für sich verbuchen, als er eine Etappe und die Gesamtwertung der Presidential Cycling Tour of Turkey gewann. Es war nicht nur sein, sondern auch der erste Gesamtsieg bei einer internationalen Rundfahrt für BORA - hansgrohe. Bei der Vuelta a Burgos hat er in diesem Jahr schon spanische Luft schnuppern und dabei einen Etappenerfolg einfahren können, seine Motivation für die große Runde durch Spanien ist riesig.

Felix ist offen für andere Sportarten, zur Entspannung spielt er Golf und im Winter ist er gern auf Skiern unterwegs. Die Daumen sind gedrückt, dass seine Versiertheit im Schnee für die Vuelta jedoch nicht gebraucht werden und das Rennen schneefrei bleibt.

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Martin Laas

Der 27-jährige Este ist wie Ide Schelling seit dieser Saison im Team. Er hat schnelle Beine für den Sprint, kommt aber auch ganz gut über die Berge. Die Vuelta ist seine erste große Rundfahrt und er will sich natürlich gut präsentieren, hat er doch schon bei der Slowakei-Rundfahrt im September gezeigt, dass er gut drauf ist. Zwei Etappensiege und das Sprintertrikot hat er dort erkämpfen können. Bevor es nach Spanien geht, sammelt er noch Kräfte zu Hause bei seiner Familie, um dann voll angreifen zu können.

 

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Jay McCarthy

Der 28-jährige Australier ist seit vier Jahren Teil des BORA – hansgrohe Teams. Die diesjährige Vuelta ist seine 7. Grand Tour und seine 3. Spanien-Rundfahrt, er bringt also einiges an Erfahrung mit. Auch sein Humor ist ein Zugewinn für jedes Team, denn Teamwork makes the dream work. Wie viele Fahrer aus Down Under hat er seinen Wohnsitz in Europa in Andorra, wo die Vuelta in der Vergangenheit schon häufiger Station gemacht hat. In diesem Jahr ist jedoch außer der noch etwas fraglichen Stippvisite auf den Tourmalet kein Grenzübertritt im Rennen geplant.

 

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Ide Schelling

Ide ist mit seinen 22 Jahren der jüngste Fahrer im Team BORA – hansgrohe. Sein erstes Profijahr hat sich der Niederländer aus Den Haag vielleicht etwas anders vorgestellt, wobei das besondere Corona-Jahr sicher ein gutes Lehrjahr für ihn war und vielleicht mehr Chancen für ihn bereithielt als erwartet. Er hatte die Gelegenheit, seine erste Rennsaison mit den Rennen „Down Under“ zu beginnen und hat auch schon zwei Monumente, Lombardia und Lüttich – Bastogne – Lüttich, nach der Corona-bedingten Pause mitnehmen können. Nun steht die Vuelta an und seine Motivation, dort viel zu lernen und einen guten Job zu machen, könnten nicht größer sein.

 

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Andreas Schillinger

„Schilli“ ist mit seinen 37 Jahren einer der alten Hasen im Team, denn er ist von Anbeginn an, also seit 2010 mit dabei. Im Line-up seiner ersten Großen Rundfahrt, dem Giro d’Italia 2012 standen 9 Fahrer, von denen nur einer Rundfahrterfahrung hatte. Die diesjährige Vuelta ist nun seine 7. Grand Tour und seine Erfahrung somit Gold wert. Das Rennen von damals kann man nicht mit heute vergleichen. Alleine die Verpflegung lief komplett anders. Während das Team damals noch im Hotel aß, wo man nicht unbedingt einschätzen konnte, was und vor allem wie viel Radprofis essen, reist das Team heute mit einem Küchentruck und eigenem Koch. Schilli ist einer der wichtigsten Helfer im Team, als Road Captain behält er den Überblick und die Ruhe. Speziell mit Pascal Ackermann, Michael Schwarzmann und Rudi Selig verbindet ihn eine Freundschaft, dieses Eingespieltsein kommt ihnen hier zusätzlich zugute.

 

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Michael Schwarzmann

Michael Schwarzmann ist trotz seiner 29 Jahre auch schon ein Team-Urgestein und loyaler Helfer, der sich für seine Teamkollegen zerreißt. Wie auch Andreas Schillinger ist er seit 2010 konstant mit dabei. Er ist gut mit Pascal Ackermann und Rudi Selig befreundet, die drei wohnen am Bodensee, trainieren oft zusammen und fahren auch gemeinsam Erfolge ein.

Die Vuelta ist ein Rennen, das „Schwarzi“ ganz besonders zu liegen scheint. Dreimal war er bereits mit am Start und hat starke Vorstellungen abgeliefert. Mit seinen schwarzen Haaren und dem schwarzen Schnurrbart gab er bei der 2016er Edition ein solch glaubhaftes Bild eines Spaniers ab, dass ein spanisches Fernsehteam unermüdlich versuchte, ihn auf Spanisch zu seinem zweiten Etappenplatz zu befragen. Das brachte ihm kurzzeitig im Team den Spitznamen Carlos ein. Für seine 4. Vuelta-Teilnahme steht wie immer bester Teamsupport auf dem Programm und insbesondere unterstützt er Pascal als Sprint-Anfahrer.

 

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Rüdiger Selig

Der 31-jährige zeigt bereits seit 2016 seine Sprintqualitäten in den Farben des BORA – hansgrohe Teams und bringt naturgemäß viel Erfahrungen mit. In der Konstellation im Sprintzug rund um Pascal Ackermann hat er seinen Platz im Team gefunden. Die persönliche Freundschaft und die räumliche Nähe helfen zusätzlich, ein „blindes Verstehen“ im Rennen zu erzeugen, denn im Sprint hat man keine Zeit hat, lange über Entscheidungen nachzudenken. Entspannen kann er am besten mit seiner großen Liebe Bob Galopp, seinem Dalmatiner. 

 

Foto credit:

BORA – hansgrohe I bettiniphoto

BORA – hansgrohe I veloimages.com

BORA – hansgrohe I Ralph Scherzer